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22.08.11 - 7. Tag - Cat Ba

Wer sagte noch spontane Ideen wären die besten?

Der heutige Tag fiel einer solchen zum Opfer, weil Ralf fiel...

Aber beginnen wir mit einem strahlenden Morgen, der nicht die kleinste Wolke ins Panorama ließ.

Aufgestanden und mit breitem Grinsen auf den Balkon spaziert. Die Bucht befand sich an Ort und Stelle, leuchtete im schönsten Grün und Blau.

Kaum war die Zimmertür geöffnet umhüllte mich wieder ein vertrauter Hitzeschleier. Die Pepsi Dose die ich gestern Abend aus einem unerklärlichen Grund vor die Tür gestellt hatte, hatte einer Ameisenkolonie beschäftigte Stunden beschert.

Nima kam mit dem fantastischen Vorschlag mit mietbaren Motorrollern um die Insel zu kurven. Da war ich als Mofa-Newbie natürlich hinten drauf mit dabei.


Während Berit noch die Vorzüge eines großen Bettes genoss, liehen wir uns zwei Motorbikes und tankten beide für den Preis drei deutscher Liter voll. Nachdem wir bereits an der ersten Kreuzung in verschiedene Richtungen abgebogen waren, kurvten wir durch die kleinen, wuseligen Straßen, von denen es in Cat Ba nicht gerade viele gab. Nima machte sich mit dem Gefährt bekannt, ich mit seinen Hüften. Nebenbei suchten und fanden wir Ralf wieder.

Als Biker-Clique verließen wir die Kleinstadt auf die schmale, sandige Straße über die wir am Vortag gekommen waren. Wir wollten etwaige Seitenwege abklappern, die wundervollen Aussichten genießen, rumklettern, vielleicht dem Nationalpark im Inneren der Insel einen Besuch abstatten, und vor allem fahren.

Viel Weg machten wir dann leider nicht mehr gut, nachdem ein Bus sich dreist in Ralfs Vorstellung eine Kurve zu nehmen drängte.

Das Moped legte sich unter den Bus und Ralf rutschte halbwegs gekonnt Richtung Straßenrand.

Sofort sprangen ein paar Touristinnen mit Desinfektionssprays und Heilsalben aus dem Bus, als hätten sie in den Serpentinen Cat Bas nur auf diesen Moment gewartet. Zugeben brachten vierrädrige Fortbewegungsmittel immer wieder Chaos in die sonst so gekonnten Verkehrsmanöver der Vietnamesen. Die Straßen waren meist einfach zu eng, zu schlecht, Autos und Busse zu schnell.

Der Busfahrer rief den Chef des Motorbike-Verleihs und nahm Bloody Ralf mit in die Stadt. Wir halfen das fahruntüchtige Gerät aufs Auto zu laden und fuhren zurück zum Hotel.

Ralf bekam eine Behandlung in der nächsten Apotheke, und eine Rechnung, die es zu bezahlen galt. Wir gurkten durch die Stadt um einen Automaten oder eine Bank aufzutreiben die seine EC-Karte akzeptierte.

Die Sonne brannte, Ralf humpelte, die Banken mochten Visa oder Mastercard eindeutig lieber.

Letztendlich rief der Besitzer des Motorrollers einen Freund an, der seine Bank für uns aufschloss, sich vor einen dicken Tresor setze und ''Wie viel wollt ihr denn?'' fragte.

16.000.000 VND! Wir spielen ja nicht im Sand.

Ich verkam zum Sugar Daddy und reichte ihm lässig meine Geldkarte.

Der Stapel Bargeld konnte sich wahrlich sehen lassen. Gerne hätten wir ihn länger in unserem Besitz gehabt.

Ralf ging schlafen, Berit und ich pünktlich um 12 essen.

Das Bamboo Café wurde in unserer Cat Ba Zeit eindeutig am häufigsten frequentiert. Die Fruchtshakes waren einmalig lecker.

Unter drei Mangosäften verließ ich das Restaurant nie, und dann auch nur für ein paar Stunden.

Wir schlenderten durch den weniger touristischen Teil der Stadt. Schrieben erste Postkarten. Schlenderten über den Markt. Wurden, Nima voran, von Kindern auf Grund von Größe und fremdlichen Aussehens bewundert, ja regelrecht verfolgt.


Der geplante Strandbesuch fiel flach. Die Strände durften nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr betreten werden, und in Vietnam ging die Sonne um 18 Uhr unter. Wir stiefelten also im Badeoutfit zurück zum Hotel, wo ein hungriger Ralf auf uns wartete.

Mit einem netten deutschen Pärchen und dem immer noch sympathischen Louca wurden Biere vernichtet, Reiseeindrücke geteilt, Ralfs Wunden begutachtet, Essen geordert und verputzt.

22.8.11 00:00
 


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